Diese Geschichte ist schon so oft geschrieben worden, dass fast jeder sie kennt. Aber ich schreibe sie hier nochmal auf ,weil sie so anrührend ist
Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Regenbogenbrücke nennt. Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, denn geht dieses Tier zur Regenbogenbrücke. Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen. Sie finden dort Futter und Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl. Die Tiere, die krank und alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie. Die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten. Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.
Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit: sie vermissen jemand ganz Besonderen, den sie zurücklassen mussten. Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut. Die klaren Augen sind aufmerksam, der angespannte Körper zittert.
Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller. Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr euch in unendlicher Wiedersehensfreude aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht, Deine Hände streicheln wieder den geliebten Kopf, und Du schaust wieder in die treuen Augen Deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen. Und dann geht ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke, um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.
Wann immer Du einen Regenbogen siehst, weißt Du nun, dass Dein Freund in der Nähe ist und auf dich warten wird.
Ich glaube an die Regenbogenbrücke und das tröstet mich ein klein wenig über den Schmerz hinweg.
Der Todestag jährte sich am 04.04.2011. An diesem Tag war es ganz besonders schwer und ich denke der Schmerz hört nie mehr auf.
Seelenhunde
Man spürt es - in seinem Denken,
in seinem Handeln, in seinem Fühlen.
Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde,
die es nur einmal geben wird im Leben,
die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Seelenhunde können von uns gehen . . . . . . . . .
.................aber sie werden uns nie verlassen.
Wir sind unendlich traurig dass unsere Lady am Ostersonntag über die Regenbogenbrücke gehen musste.
Zwischen uns war eine sehr tiefe Verbundenheit und es tut sehr weh sie nicht mehr um uns zu haben.
Sie war die allerliebste Hündin die man sich vorstellen kann. Wir sind auch dankbar dass wir sie 6 Jahre bei uns haben durften.
Wir wissen nicht wie wir den Schmerz ertragen sollen und jeder Hunderfreund der so etwas erleben musste wird uns verstehen.
Es fing am Donnerstag vor Ostern an -da fiel sie das erste mal um und bekam keine Luft,das hat sich von Tag zu Tag verschlimmert.Wir wollten sie auf keinen Fall leiden lassen drum haben wir diese schwere Entscheidung getroffen und haben sie gehen lassen. Sie ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen,da wusste ich,dass es so richtig war.
Sie ist nun hinter der Regenbogenbrücke und hat keine Schmerzen mehr.Vielleicht sehen wir uns ja doch mal wieder wenn wenn der Tag kommt.
Schlafe wohl meine Kleine wir werden immer an dich denken und dich in unseren Herzen haben solange wir leben.
Der Tag ist gekommen,
und alles war wie immer.
Der Tag ist gegangen,
und nichts war mehr wie zuvor.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
hat mich trauern lassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
hat eine Lücke hinterlassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
hat mir keine Zeit mehr gelassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
an dem meine Lady starb.
Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an, und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit dem Schwanz wedelten. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen wurde in einer Welpen-Fabrik geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um irgendwann in der Gosse zu sterben.Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten. Was ist Liebe?, fragte der kleine Hund. Da ließ Gott ihn auf die Erde zurückkehren um es herauszufinden.
Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, bis er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck warme Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn weg. Aber die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt seinen Körper, so dass auch er trinken konnte. "Aaaahhh ... so ist es besser!" dachte er und trank, bis er erschöpft und zusammen-gekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen war. Ich erinnere mich genau daran, sagte er erfreut. "Zu dumm, dass ich erwachsen werden und hinaus in die Kälte und Nässe musste, um dort zu kämpfen und dann als Verliererhund sterben musste. Ich erinnere mich, was es heißt ein Hund zu sein." dachte er traurig. Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite. Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, so dass er auch noch was abbekommen hätte. Die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war schon schwer genug, dass er aufstehen konnte. Er war noch so klein und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien. Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt, und sofort war die Menschenhand wieder da, und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht, um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte. Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen schmächtigen Körper schön warm, und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten beruhigten ihn sehr. Er dachte wieder an seine neuen Freunde, die so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm waren und fragte Gott, ob er wohl nochmals dahin zurück dürfte. Gott sagte: Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So blieb er.Es kam ihm vor wie Tage, aber er wusste ja nicht, was Zeit war. Die Menschen gaben ihm seine Milch und die Wärme und Liebe, die seine Mutter ihm nicht geben konnte. Er wurde größer und agiler, und der Mensch nahm ihn immer öfter aus dem Korb, so konnte er bei ihm schlafen, wurde liebkost und geküsst und war ganz ruhig, solange er den Herzschlag hörte, der fest und lieb klang.
Dann sprach Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen ? Ja, antwortete er mit etwas Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er ließ die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in den Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte. Danke Gott, sagte er. Liebe ist wunderbar und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihm beim Eintreffen zu sagen, dass ich ihn auch geliebt habe.